Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Polnische Żurek-Suppe mit Stampfkartoffeln und Röstzwiebeln

Polonia Market Online Shop
10.03.2026 Polnische Rezepte & Gerichte

Polnische Żurek-Suppe mit Stampfkartoffeln und Röstzwiebeln

Wussten Sie schon? Die faszinierende Geschichte der Żurek-Suppe

Wussten Sie, dass die Żurek-Suppe eine der ältesten polnischen Suppen ist? Ihr Name leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort „sūr“ (heute: sauer) ab, woraus im Altpolnischen das Wort „żur“ entstand. Interessanterweise war sie früher ein Symbol für die Fastenzeit und die einfache Küche der armen Leute.

Es gibt eine berühmte Legende über einen geizigen Gastwirt aus Posen. Er wettete mit seinen Gästen, dass er jedes noch so schreckliche Gericht essen würde, das man ihm vorsetzt. Der Koch wollte ihn bestrafen und goss die Reste von altem Brotsauerteig mit kochendem Wasser auf. Er warf rohe Weißwurst, Knoblauch und alte Speckreste hinein, die noch in der Speisekammer lagen.

Zur Überraschung aller erwies sich dieses „unmögliche“ Gericht als so köstlich, dass der Wirt seine Wette verlor. Das Rezept für den Żurek verbreitete sich daraufhin blitzschnell im ganzen Land!

Ein absoluter Klassiker der polnischen Küche. Das Geheimnis dieses Rezepts liegt im gemeinsamen Anbraten von Speck und Weißwurst sowie der Zugabe von altbackenem Sauerteigbrot, das der Suppe eine unglaubliche Tiefe verleiht.

Zutaten:

Für die Suppe:

  • Geräucherter Speck: 300 g (gewürfelt)
  • Weiße Bratwurst (Biała kiełbasa): 400 g
  • Altbackenes Sauerteigbrot: 2 Scheiben (ohne Rinde, gewürfelt)
  • Brühe: 2 Liter
  • Roggen-Sauerteigextrakt (Zakwas): 0,5 l
  • Sahne (30% Fett): ca. 200 ml
  • Butter: 1 EL (für die Cremigkeit)
  • Gewürze: 2-3 Knoblauchzehen, Lorbeerblätter, Pimentkörner, reichlich Majoran, Salz und Pfeffer.

Für die Beilage (Stampfkartoffeln):

  • Kartoffeln: ca. 800 g
  • Zusätze: Milch oder Sahne, Butter, Salz.
  • Topping: 2 große Zwiebeln (in Streifen geschnitten und goldbraun gebraten).

Zubereitung:

  1. Die Fleischbasis: In einem großen Topf den Speck zusammen mit der weißen Wurst anbraten. Sobald das Fleisch Farbe annimmt, die Brotwürfel hinzufügen. Kurz mitbraten, bis das Brot das Aroma und das Fett aufsaugt.
  2. Kochen: Alles mit der Brühe aufgießen. Lorbeerblätter und Pimentkörner hinzufügen. Bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, damit sich die Aromen entfalten.
  3. Sauerteig und Aroma: Den Sauerteig (vorher gut schütteln) in den Topf gießen. Den gepressten Knoblauch und eine ordentliche Portion Majoran dazugeben. Weitere 5-10 Minuten köcheln lassen.
  4. Cremiges Finish: Zum Schluss die Sahne und einen Esslöffel Butter einrühren. Mit Pfeffer und bei Bedarf mit Salz abschmecken (Vorsicht: Speck und Brühe sind oft schon salzig genug).
  5. Die Beilage: Die Kartoffeln in Salzwasser weich kochen. Abgießen und mit Butter und Milch zu einem lockeren Püree stampfen. In einer separaten Pfanne die Zwiebelstreifen langsam braten, bis sie tiefbraun und karamellisiert sind.
  6. Serviervorschlag

Geben Sie eine großzügige Portion Stampfkartoffeln auf den Teller. Legen Sie die Röstzwiebeln direkt auf die Kartoffeln. Gießen Sie dann die heiße Suppe mit den Speckstücken und den Wurstscheiben darüber.

Smacznego! 💛

Zutaten
Entdecke weitere polnische Produkte!

Wussten Sie schon? Die faszinierende Geschichte der Żurek-Suppe

Wussten Sie, dass die Żurek-Suppe eine der ältesten polnischen Suppen ist? Ihr Name leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort „sūr“ (heute: sauer) ab, woraus im Altpolnischen das Wort „żur“ entstand. Interessanterweise war sie früher ein Symbol für die Fastenzeit und die einfache Küche der armen Leute.


Rezepte