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Traditionelle Schweinesülze (Zimne Nóżki)

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17.03.2026 Polnische Rezepte & Gerichte

Traditionelle Schweinesülze (Zimne Nóżki)

"Trzęsionka" in Hülle und Fülle

Wussten Sie, dass der Verzehr von Sülze (früher Studzienina lub Trzęsionka genannt) zu Ostern eine praktische und symbolische Bedeutung hatte?

  • Nach der 40-tägigen Fastenzeit, in der man auf fettes Fleisch verzichtete, war die kollagenreiche und sättigende Sülze ein wahres Festmahl für den Körper.
  • Früher durfte auf dem Land nichts verschwendet werden. Schweinepfoten, die sich nicht zum Braten eigneten, erwiesen sich dank ihrer natürlichen Gelierstoffe als ideal für dieses exquisite Gericht.
  • Spieglein, Spieglein Altpolnische Hausfrauen legten großen Wert auf die Klarheit der Brühe. Um sie kristallklar zu bekommen, gab man manchmal rohes Eiweiß in die kochende Flüssigkeit. Dieses gerann, band alle Trübstoffe und wurde beim Abseihen einfach entfernt.

Altpolnische Version, basierend na natürlichem Kollagen, ohne Zusatz von Gelatine.

Zutaten:

  • Fleischbasis: 1 kg Schweinepfoten (Eisbeinpfoten), 1 kg Schweinehaxe.
  • Suppengrün: 2 Karotten, 1 Petersilienwurzel, ein Stück Sellerie, 1 über der Flamme angeröstete Zwiebel.
  • Aromen: 3 Knoblauchzehen (am Ende des Kochens gepresst), 3 Lorbeerblätter, 5 Pimentkörner, Salz und reichlich frisch gemahlener Pfeffer.
  • Beilagen (optional): Erbsen aus der Dose, hartgekochte Eier oder frische Petersilie zur Dekoration.

Zubereitung:

  1. Langsames Kochen: Das Fleisch gründlich waschen, in einen Topf geben und mit kaltem Wasser (ca. 2,5-3 Liter) bedecken. Bei sehr schwacher Hitze etwa 4-6 Stunden köcheln lassen. Geduld ist hier der Schlüssel  die Brühe muss leicht klebrig werden.
  2. Gemüse und Gewürze: Nach der Hälfte der Kochzeit das geschälte Suppengrün, die Zwiebel und die Gewürze (Lorbeer und Piment) hinzufügen.
  3. Fleischverarbeitung: Sobald sich das Fleisch von selbst vom Knochen löst, aus der Brühe nehmen. Das magere Fleisch und (nach Belieben) die weichen Schwarten ablösen und fein schneiden oder hacken.
  4. Der finale Geschmack: Die Brühe durch ein feines Sieb oder ein Mulltuch abseihen. Den gepressten Knoblauch hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. (Wichtig: Da der Geschmack nach dem Erstarren milder wird, sollte die warme Brühe kräftig gewürzt sein).
  5. Anrichten: In kleinen Schüsseln das geschnittene Fleisch, Karottenscheiben, Erbsen und Eierstücke verteilen. Alles mit der Brühe übergießen.
  6. Kühlen: Sobald die Sülze abgekühlt ist, für mehrere Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen, bis sie fest ist.

Smacznego! 💛

Zutaten
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Traditionelle Schweinesülze (Zimne Nóżki)

Altpolnische Version, basierend na natürlichem Kollagen, ohne Zusatz von Gelatine.

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